Heilpraktikerin Angelika Dirr-Zimmermann berichtet:

Patient: weiblich, 52 Jahre

Beschwerdebild:

HPU positiv, Borreliose, Epstein-Barr-Virus und andere virale Belastungen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Völlegefühl nach dem Essen, HNO Beschwerden, müde, schlapp, depressive Verstimmungen, Allergien und schlechte Stressbelastbarkeit

Behandlungsbeginn: Januar 2019

Nach der Erstanamnese mit einer eingehenden Dunkelfeldanalyse und einem positiven HPU Ergebnis begannen wir die Behandlung mit einer grundlegenden Milieusanierung.

Anamnese mittels Dunkelfeldmikroskopie

Im Dunkelfeld war folgendes zu sehen: Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten kurz Erys genannt) waren nicht einzeln frei schwimmend. Nur in dieser Form kann der Sauerstoff optimal durch den Körper transportiert werden. Stattdessen waren die Erys als sogenannte Geldrollen sichtbar oder an anderer Stelle einfach nur „verklumpt“. Kein Wunder, dass die Patientin ständig müde und nicht wirklich belastbar war. Gebogene Geldrollen, die dem Aussehen des menschlichen Darms sehr ähnlich sind, weisen laut dem Erfinder der Dunkelfeldmikroskopie, Dr. Enderlein, auf eine nicht optimale Besiedelung der Darmflora hin. Diese Beobachtung deckte sich mit der Aussage der Patientin, ständig mit Völlegefühl geplagt zu sein. Auch eine ständige Belastung mit Viren und Bakterien bestätigt sich damit. Denn eine kranke Darmflora zieht meist ein geschwächtes Immunsystem nach sich.

Verklumpte Erys, Micor und Aspergillus Kristall

Unter dem Mikroskop zeigten sich auch sogenannte Filite. Sie sehen aus wie kleine Stecknadeln und sind ein Zeichen für Übersäuerung und Durchblutungsstörungen. Größenunterschiede der Erys waren ebenfalls zu sehen. Zu kleine Erys sind ein Hinweis auf  einen Vitamin B6 -Mangel, typisch für HPU. Zu große Erys könnte auf eine Eisenaufnahmestörung oder auf einen Mangel an Vitamin B12 hinweisen. Die Regulation des Körpers ließ am Anfang der Behandlung auch zu wünschen übrig.

Außerdem waren sogenannte Mucor und Aspergillus Kristalle zu sehen. Mucor Kristalle, bestehen aus Trockeneiweißen und sind als hellleuchtende Kristalle im Dunkelfeld zu sehen. Diese führen zu Stauungen in den Gefäßen und sind mitverantwortlich für Durchblutungsstörungen. Sie übersäuern den Körper massiv mit Milchsäure. Aspergillus Kristalle können Probleme im Bereich Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Gelenke, Müdigkeit, Allergien und Atmung verursachen. Einiges davon war auch bei meiner Patientin zu finden.

Filite, gebogene Geldrollen

Stärkung von Darm, Leber, Lymphe und Immunsystem

Wir nahmen eine Darmsanierung vor, stärkten die die Leber, regten die Lymphe an und unterstützten das Immunsystem , ebenso die Bauchspeicheldrüse. Alle Präparate wurden im Vorfeld kinesiologisch über den Muskeltest bei der Patientin ausgetestet. Beim kinesiologischen Muskeltest wird z.B. mit dem rechten Oberarmmuskel eine Ampulle oder ein Vitalstoff ausgetestet. Dabei hält der Patient das Präparat in der linken Hand. Lässt sich der rechte Arm zur Seite wegdrücken, testet das Mittel negativ, kann der Arm nicht weggedrückt werden, testet das Mittel positiv. Begleitend wurde neben diversen Vitalstoffen, ein HPU Kombi-Präparat verordnet, um die Stoffe aufzufüllen, die bei HPU verloren gehen.

Erste Besserung nach 4 Wochen

Im Februar 2019 ging es der Patientin bereits etwas besser. Die Müdigkeit und das Völlegefühl hatten sich gebessert und die Muskel- und Gelenkschmerzen traten nicht mehr so häufig auf. Für die Gelenkschmerzen wurde ein Weihrauch- und Curcumapräparat eingesetzt. Der Darm wurde durch Darmbakterien saniert, die Leber mit einem Mariendistelpräparat, die Lymphe mit einem entsprechenden homöopathischen Lymphmittel.

Um den Stoffwechsel der Patientin zu optimieren, entschieden wir uns für das gesund & aktiv Stoffwechselprogramm. Hierbei werden aufgrund der Blutgruppe und einer Reihe von Laborwerten die Lebensmittel bestimmt, die die Patientin zu sich nehmen darf. Die Laborwerte beinhalteten ein großes Blutbild, Biochemie, Nieren-, Schilddrüsen-, Leber-, Bauchspeicheldrüsenwerte, Cholesterin, HBA1c, Harnstoff und Harnsäure; insgesamt 42 Blutwerte. Sie geben Auskunft über den Stoffwechsel, den Drüsen- und Hormonhaushalt, aber auch ob eventuell eine diabetische Stoffwechsellage vorliegt, eine Dysfunktion der Schilddrüse, eine Niereninsuffizient ect.

Diese Ernährungsumstellung wurde konsequent durchgeführt.

Trotz des einen oder anderen kleinen Rückschlags ging es gesundheitlich immer mehr bergauf.

Dank guter Mitarbeit nahezu beschwerdefrei nach 6 Monaten

Mitte Juni hatte die Patientin so gut wie keine Beschwerden mehr. Mittlerweile ist ihr Allgemeinzustand sehr gut und sie ist auch wieder Stress belastbarer, was ihre Familie sehr zu schätzen weiß.

Begleitend zur Stoffwechseloptimierung wurde die Patientin mit Magnetfeld-, und Fußreflexzonenbehandlungen behandelt. Abgerundet wurde das Ganze mit entsprechenden Injektionen. Fußreflexzonenbehandlungen bringen den Körper ins Gleichgewicht, innere Organe können dadurch sehr gut erreicht werden. Magnetfeld ist eine naturheilkundliche Behandlung. Sie kann Entzündungen hemmen, Schmerzen lindern, die Durchblutung fördern, wirkt stoffwechselfördernd und regt heilsame Prozesse im Körper an. Was nicht unerwähnt bleiben darf, dass die Patientin sehr gut mitgearbeitet hat, d.h. die verordneten Vitalstoffe wurden regelmäßig eingenommen, die Ernährung entsprechend konsequent umgestellt und zu Hause Basenbäder zur Entsäuerung vorgenommen.

Kontrolle nach 6 Monaten

Dieser Patientenfall stammt aus der Praxis:

7-Schwaben-Heilpraktikerin

Angelika Maria Dirr-Zimmermann

Grabenstr. 16

86842 Türkheim