Heute melde ich mich persönlich zu Wort. Ich, das ist Sonja Schmitzer, die Gründerin von HPU and You, und selbst HPUlerin. In diesem Beitrag geht es um:

Trinkwasser-Filter

[Werbung] Wer sich mit der Entgiftungsstörung mit dem unaussprechlichen Namen Hämopyrrollaktamurie (daher kurz: HPU) beschäftigt, merkt recht schnell: Es geht nicht nur darum, das körpereigene Entgiftungssystem wieder auf Vodermann zu bringen, sondern auch darum, den Körper möglichst wenig mit Toxinen zu belasten. Da das Trinkwasser dabei eine wichtige Rolle spielt, habe ich mich zunächst gefragt, was eigentlich aus deutschen Wasserhähnen so fließt.

Auf den Seiten der Verbraucherzentrale fand ich Aussagen wie:

„Das Leitungswasser in Deutschland ist von flächendeckend guter Qualität und kann bedenkenlos getrunken werden.“

Und:

„In einigen Trinkwässern können durch die breite Verteilung und massenhafte Nutzung von Medikamenten und Pestiziden geringste Spuren einzelner Schadstoffe im Wasser gemessen werden, die weit unterhalb der erlaubten Grenzwerten liegen und selbst bei täglichem Konsum unbedenklich sind.“

(https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/wasser/sind-pestizide-und-medikamente-im-leitungswasser-34837, Artikel vom 19.3.19)

Jede Menge bedenkliche Stoffe im Trinkwasser

Dann stieß ich auf einen Beitrag aus dem Ärzteblatt aus dem Jahr 2018. Darin heißt es:

„Arzneimittel und Mikroschadstoffe belasten das Trinkwasser und damit potenziell die Gesundheit der Bevölkerung. Nun plädiert das Umweltbundesamt für eine 4. Reinigungsstufe in den Kläranlagen. Gleichzeitig arbeiten zahlreiche Institute an neuen Eliminationsverfahren.“

(https://www.aerzteblatt.de/archiv/198237/Arzneimittelrueckstaende-im-Wasser-Vermeidung-und-Elimination)

Offenbar ist unser Trinkwasser schon mit bedenklichen Mengen an Arzneimitteln und anderen Schadstoffen belastet, die unsere Kläranlagen aber bisher nicht aus dem Wasser eliminieren können. Im Artikel heißt es weiter:

„Der Jahresverbrauch an Human-Arzneimitteln wird in Deutschland auf 30.000 t geschätzt und umfasst 300 Wirkstoffe. Rund 100 von ihnen gelten als ungefährlich, da sie zu den Elektrolyten, Peptiden, Vitaminen u. Ä. gehören und somit von einer Umweltbewertung ausgeschlossen sind. Immerhin bleiben 200 Humanarzneimittelwirkstoffe aus einem Jahresverbrauch von circa 8.100 t übrig, die umweltrelevant und potenziell gesundheitsschädlich sind. Neben dem „Blockbuster“ Diclofenac zählen zu den weltweit meist verbreiteten Wirkstoffen das Antiepileptikum Carbamazepin, das Schmerzmittel Ibuprofen, das Pillenhormon Ethinylestradiol sowie das Antibiotikum Sulfamethoxazol.“

Puh, das will ich nicht mittrinken! Doch wie bekommt man diese Stoffe aus dem Wasser?

Aktivkohlefilter eignen sich zum Entfernen von Medikamenten und Pestiziden

Im Artikel wird das folgendermaßen beschrieben:

„Über die zusätzliche Oxidation mit Ozon und/oder der Adsorption an Aktivkohlefilter könnten Chemikalien effizient aus dem Abwasser eliminiert werden. Das sei dringend nötig, denn eine Vielzahl von Stoffen habe langfristige Auswirkungen auf die Umwelt.“

Meine Auswahlkriterien für einen guten Wasserfilter

Der Markt an Wasserfilter-Herstellern in groß und unübersichtlich. Als ich nach einem guten Wasserfilter suchte, waren mir vor allem folgende Kriterien wichtig. Der Filter sollte:

  • auf Aktivkohlebasis funktionieren, damit alle Arzneimittelrückstände herausgefiltert werden,
  • Mineralien im Wasser belassen,
  • eine zertifizierte Filterleistung haben (denn versprechen kann man ja viel),
  • nachweislich frei von chemischen Zusätzen sein,
  • aus einem erneuerbaren Rohstoff hergestellt sein (ich will ja nicht mich vor Schadstoffen schützen und dabei der Umwelt schaden),
  • nicht zukeimen und
  • einen annehmbaren Preis haben.

Umkehrosmose-Filteranlage?

EIne Umkehrosmose-Anlage kann extrem viele Stoffe aus dem Wasser filtern. Dazu zählen auch Chlor und Arsen. Da sich im deutschen Trinkwasser jedoch sehr selten Arsen befindet und deutsches Trinkwasser auch nicht mit Chlor versetzt wird, braucht man hierzulande die besondere Filterleistung gar nicht.

Eine Umkehrosmose-Filteranlage kam für mich auch aus folgenden Gründen nicht in Frage:

  • die Anschaffungskosten sind mir zu hoch
  • nach dem Filterprozess sind keine Mineralstoffe mehr im Wasser
  • die Anlage verbraucht bis zu 3 mal mehr Abwasser (zum Spülen der Membran) als sie gefiltertes Wasser erzeugt

Mein perfekter Wasserfilter

Mit diesem Kriterienkatalog im Hinterkopf bin ich auf der Suche nach dem für mich perfekten Wasserfilter auf das Hamburger Start-Up „The Local Water“ gestoßen. Die beiden Gründer haben selbst lange nach dem idealen Wasserfilter gesucht und nun einen Filter erschaffen:

  • der auf Aktivkohle aus Kokosnußschalen basiert,
  • dessen Filterleistung durch 12 Gutachten, Zertifikate und Langzeitstudien bestätigt ist,
  • der Wasser so filtert, dass es zu 99,99% frei von Bakterien, Medikamentenrückständen, Hormonen, Abbauprodukten von Pestiziden u.v.m. ist,
  • der die Mineralien im Wasser belässt,
  • der pro Filterpatrone bis zu 10.000 Liter Trinkwasser filtert,
  • der ab 49,- Euro für 6 Monate zu haben ist (plus der einmaligen Anschaffung des Filtergehäuses ab 149,- Euro).

Filterpatrone Core+

Ich habe mich für die Einbauvariante des Filters („Startup Base„) entschieden. Dieser ist zwar 100,- Euro teurer als die Auftischvariante, fügt sich aber optisch besser in meine Küche ein. Inzwischen gibt es das Gehäuse auch aus Edelstahl.

Einbaufilter von The Local Water vor dem Einbau

15 minütiger Einbau des Wasserfilters an die Kaltwasserzufuhr des Wasserhahns.

Braucht man mit Wasserfilter eine neue Armatur?

Ein Aktivkohlefilter kann ausschließlich kaltes Wasser filtern. Da das Wasser durch die unzähligen Aktivkohleschichten fließt, nimmt der Wasser-Druck stark ab. Gefiltertes Wasser kommt also immer kalt und mit geringem Druck aus dem Wasserhahn. Wen das stört, der kann entweder einen zweiten Wasserhahn installieren, an den er den Filter anschließt. Schicker, aber etwas teurer ist die Lösung durch eine Dreiwege-Armatur. Damit kann man über den Wasserhahn entweder gefiltertes, kaltes Wasser mit niedrigem Wasserdruck entnehmen, oder ungefiltertes, kaltes Wasser mit normalem Druck. Letzteres kann natürlich wie gewohnt mit ungefiltertem, warmen Wasser gemischt werden.

Ich habe mich zunächst dafür entschieden, den normalen Wasserhahn beizubehalten. Nach einem Jahr habe ich eine Dreiwegearmatur nachgerüstet, weil der Wasserdruck des kalten Wassers zum Abspülen einfach etwas mau ist.

Mein Fazit:

Für meine Bedürfnisse erfüllt der Wasserfilter von „The Local Water“ alle Kriterien an einen guten Wasserfilter. Das Beste hätte ich fast vergessen: Das Wasser schmeckt sehr lecker – auch meinem Mann und den Kindern.

Gutschein für HPUler

Ich habe für Euch mit The Local Water einen kleinen Benefit ausgehandelt. Ab einem Bestellwert von 140 Euro bekommt Ihr mit dem Gutscheincode HPUandYou den Mineralmix mit 90 % Zeolith im Wert von 29 Euro geschenkt.

Der Mineralmix kann im Magen-Darm-Trakt wie ein Schwamm Schadstoffe binden und auf natürlichem Wege aus dem Körper leiten. Alles was im Blut eine negative Ladung hat – beispielsweise Schwermetalle wie Kupfer, Aluminium, Mikroplastik oder auch strahlende Partikel – haftet sich an diesen “Muschelkalk-Schwamm” und wird über den normalen Verdauungsvorgang wieder ausgeschieden. So kann der Mineral-Mix zur Entlastung der Leber durch Entgiftung des Darmtraktes angewendet werden.

Stefan Mellin von The Local Water erklärt, was der Filter alles kann: