Problem Stress

HPU-Patienten reagieren besonders empfindlich auf Stress. Grund dafür ist der neurotoxische Stoff Hämopryrrollaktam (HPL, das fehlgefaltete Häm), der bei Stress vermehrt produziert wird. Externe Stressfaktoren kurbeln die Hämopyrrollaktam-Produktion zusätzlich an – ein Teufelskreis beginnt.

Bei HPU-Patienten ist das Entgiftungssystem ständig mit der Entsorgung von HPL, Neurotransmittern und Hormonen ausgelastet, sodass es kaum Kapazitäten für weitere „Aufträge“ hat. Gelangen nun Schwermetalle (z.B. über die Nahrung oder Zahnfüllungen) oder Giftstoffe (z.B. von pathogenen Erregern wie Borrelien oder aus pestizidbelasteter Nahrung) in den Körper, ist das Entgiftungssystem schlichtweg überlastet.

Menschen mit HPU sind meist sowohl körperlich, als auch psychisch weniger belastbar als Menschen mit einem gut funktionierenden Entgiftungssystem.

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Problem Energiehaushalt

Häm ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Steht dem Körper aufgrund der HPU nicht ausreichend Häm zur Verfügung, fehlt Energie. Das spürt der HPUler als häufig wiederkehrende oder auch lang anhaltende Erschöpfungsphasen.

Wer erschöpft ist, ist nicht leistungsfähig und bleibt oft hinter seinen Möglichkeiten zurück. Das spiegelt sich häufig in Lebenswegen von HPUlern wieder, die aufgrund von Erschöpfung Dinge aufgegeben haben (meist, wenn es sehr stressig wurde), die sie mit mehr Kraft hätten problemlos zu Ende führen können.

Eine Therapie mit Nahurngsergänzungsmitteln sowie ein gutes, individuelles Energiemanagement können hier Abhilfe schaffen.

Problem Angst und Sicherheitsbedürfnis

Aufgrund des Vitamin B6-Mangels leiden HPU-Patienten häufiger als andere Menschen unter Angst. Um dieser Angst entgegenzutreten, suchen HPU-Betroffene nach Sicherheiten. Diese entstehen beispielsweise, indem HPUler besonders gewissenhaft und perferktionistisch ihre Aufgaben erledigen.

Perfektionismus fördert das Gefühl von Sicherheit, die der HPU-Patient so dringend braucht.

Auch in Beziehungen äußert sich das Sicherheitsbedürfnis des HPUlers. Viele Betroffene suchen sich besonders „starke“ Partner.

Der Therapieeinstieg bei Angst- und Panikattacken sollte besonders sanft sein. Lesen Sie hier, wie das funktioniert.

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