Hashimoto Thyreoiditis und Schilddrüsen-Unterfunktion

HPU-Patienten leiden sehr häufig auch unter einer Erkrankung der Schilddrüse – meist einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Daher sollte bei einem positiven HPU-Befund auch immer die Schilddrüse eingehend untersucht werden.

Störungen der Schilddrüse können bei HPU-Betroffenen vielfältig ausgeprägt sein. Zu den Stöungen zählen:

  • die Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis
  • Umwandlungsstörung von fT4 in fT3
  • Probleme mit der Bindung von Schilddrüsenhormonen, die hohe Ausscheidung führt im Laufe der Zeit zu einem Mangel
  • ein niedriger TSH-Wert (TSH-Suppression)

HPU-Stoffwechsel und Schilddrüsen-Störungen

Der Stoffwechsel der Schilddrüse und des HPU-Geschehens sind eng verbunden. Zum Einbau von Jod in die Schilddrüsenhormome benötigt der Körper Vitamin B3 (Niacinamid). Ein HPU-typischer Mangel an Vitamin B6 führt zu einem Mangel an Vitamin B3 und beeinträchtigt so die Funktion der Schilddrüse. Liegt gleichzeitig eine Nebennierenschwäche vor, stellt der Körper reverses T3 her. Das ist eine für den Körper unbrauchbare Form von T3.

Amalgam, Selen und Störungen der Schilddrüse

Amalgam aus Zahnfüllungen kann die Schilddrüse schädigen. Dies geschieht, indem Quecksilber (Amalgam besteht zur Hälfte aus Quecksilber) und Selen unlösliche Komplexe ausbilden. Das ist zunächst gut, da der Körper mit Hilfe von Selen eine Quecksilberbelastung abfangen kann.

Das eingesetzte Selen fehlt allerdings in der Schilddrüse. Dort sorgt es als Co-Faktor der Deionidasen dafür, dass T4 in T3 umgewandelt wird. Unter Selenmangel findet diese Umwandlung nur noch vermindert statt.

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ACHTUNG: Manche Menschen mit einer Schilddrüsenstörung vertragen keine Präbiotika, die Oligofructose-Moleküle enthalten! Der Grund dafür ist die Abhängigkeit der Darmtransporter für diese Moleküle vom Vorhandensein der Schilddrüsenhormone.