Webinar: Chronische Infektionen bei HPU

Dr. Lars Kurvin im Interview

Chronische Infektionen kommen bei HPUlern häufig vor und können massive Beschwerden verursachen, die Hochschul-medizinisch nicht erklärt werden können. Dr. Lars Kurvin, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, hat in seiner Praxis in München schon umfangreiche Erfahrungen mit betroffenen Patienten gesammelt. Im Interview mit Sonja Schmitzer sprach er ausführlich über chronische Infektionen bei HPU. 

Der Fokus lag bei diesem Interview hauptsächlich auf den Fragen:

  • Bin ich betroffen?
  • Wie machen sich chronischen Infektionen bei HPU bemerkbar?
  • Welche Diagnosemöglichkeiten gibt es für die verschiedenen Erreger?
  • Welche therapeutischen Möglichkeiten gibt es für HPUler?

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Du bekommst: 2,5 Stunden Insiderwissen, praktische Tipps und Tricks zur Diagnose und Behandlung von chronischen Infektionen bei HPU

Das hat den Webinar-Teilnehmern besonders gut gefallen:

  • „Es hat mir die Angst genommen, mich in etwas zu verrennen und mir Mut gemacht, die Sache nochmal Schritt für Schritt anzugehen.“
  • „Es war ein tolles, spannendes Interview zwischen zwei sympathischen und engagierten Menschen, die mit Leidenschaft anderen helfen. Ich habe so viele Informationen mitgenommen, die für mich und meine Familie (3 HPUler, 1 Normalo) nützlich und wertvoll sind.“

  • „Es hat wirklich Spaß gemacht, dabei zu sein – herzlichen Dank dafür!“

  • „Mir haben die praktischen Tipps besonders gut gefallen (das Klopfen, Kräuter gegen Parasiten).“

  • „Sehr interessante Thematik, Beantwortung der Fragen“

  • „Viele Informationen und kurze Antworten auf Fragen. Durchführung ohne Zeitbegrenzung.“

  • „Dr. Lars Kurvin war sehr kompetent und engagiert. Für die Behandlung in der Praxis habe ich sehr interessante Diagnostik- bzw. Behandlungshinweise bezüglich chronischer Entzündungen erhalten. Die Information von einem Arzt , wie wertvoll und hilfreich die Kinesiologie bei den Behandlung und Diagnostik ist. Ich setzte auch die Kinesiologie ein und kann dies nur bestätigen.“

  • „Offen für alles, auch scheinbar unkonventionelle Methoden.“

Die Themen im Detail

Folgende Fragen (und noch viele weitere) hat Dr. Lars Kurvin im Webinar beantwortet

  1. Warum haben speziell HPU-Betroffene mit chronisch wiederkehrenden Virusinfektionen zu kämpfen? Ist das überhaupt so? Wo liegt der Unterschied zu anderen Menschen, die die Viren ebenfalls in sich tragen und keinerlei Probleme damit haben?
  1. Wie macht sich eine chronische Infektion bemerkbar? Spürt man das? Was sind typische Erreger und Symptome?
  1. Herpesviren: Welche Diagnoseverfahren gibt es für Herpesviren (Eppstein Barr Virus, Herpes Zoster, Herpes simplex I und II, Cytomegalie)? Wie verlässlich sind sie? Womit diagnostizieren Sie?
  1. Parasiten: Welche Diagnoseverfahren gibt es? Reicht ein Stuhltest aus? Wann sollte man noch an eine Dunkelfeldmikroskopie denken? Parasiten und Leaky Gut, gibt es einen Zusammenhang?
  1. Borrelien: Wie diagnostiziert man sie?
  1. Da es mitunter schwierig ist gesicherte Diagnosen über Parasiten, Viren und Bakterien zu stellen, sollte man sich nicht lieber drauf konzentrieren das Immunsystem aufzubauen?
  1. Funktioniert eine Darmsanierung, solange man Parasiten hat?
  1. Zoonosen: Wie gefährlich sind Haustiere bei der Übertragung von Viren, Bakterien und Parasiten?
  1. Was können HPU-Betroffene gegen chronisch wiederkehrende Virusinfektionen (EBV, CMV und Herpes Simplex) tun? Gibt es eine Möglichkeit die Viren ruhig/er zu stellen bzw. das Immunsystem so zu stärken, dass es diese besser in Schach halten kann? Wenn ja, was lässt sich machen/versuchen?
  1. Das CMV-Virus ist ja bekannt dafür, dass es bei einer Erstinfektion einer Frau in der Schwangerschaft auf das Kind übertragen werden und zu Folgeschäden führen kann. Muss man sich als schwangere Frau oder Frau, die schwanger werden möchte bei starken und chronisch wiederkehrenden CMV-Infektionen diesbezüglich Sorgen machen?
Der Referent: Dr. Lars Kurvin

Der Referent: Dr. Lars Kurvin

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie in München

„Nach der Behandlung von mittlerweile über 200 HPU-Patienten weiß ich, dass die Therapie – wenn sie ausführlich erklärt, richtig dosiert und über eine ausreichende Zeit durchgeführt wird – Erfolge zeigt, die auf keinem anderen Weg zu erreichen sind.“

Dr. Lars Kurvin, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit eigener Praxis in München

Lars Kurvin über sich

Vorgeschichte

Weil ich die Zusammenhänge verstehen wollte, war mein erster Plan im Studium Facharzt für Innere Medizin zu werden und habe dementsprechend meine Praktika in der Inneren Medizin gemacht. Dort musste ich aber erkennen, dass es zwar viele Diagnostikmethoden gibt, dass es aber praktisch keine echte Hilfe für die erkrankten Patienten gibt.

Es gab zwar allerhand Medikamente, die manche Symptome therapierten, dafür aber wieder andere Symptome hervorriefen und unterm Strich weder die Lebensqualität der Patienten verbesserten und schon gar nicht deren Gesundheitszustand.

Daher schwenkte ich dann zur Neurologie, weil ich hoffte allein mit Händen, Ohren und meinem Gehirn Gesundheitsstörungen erkennen und dann behandeln zu können. Und ja, das ging, man kann in der Neurologie tatsächlich die meisten Erkrankungen ohne technische Hilfsmittel (vielleicht mal abgesehen vom Reflexhammer) sehr exakt diagnostizieren. Aber während meiner zugegebenermaßen überschaubaren Zeit in der Neurologie konnte ich nicht eine erfolgreiche Behandlung eines erkrankten Patienten beobachten.

Also habe ich mich auf die Unfallchirurgie verlegt, weil es eine Möglichkeit war der sinnlosen Pillenschieberei in der Inneren Medizin und der Hoffnungslosigkeit der Patienten in der Neurologie zu entgehen. Knochen gebrochen – Knochen zusammenschraubt, das ist ein schlüssiges Konzept, das mir völlig eingeleuchtet hat. Bald hatte ich die unfallchirurgische Einstellung „Dass alles, was nicht gebrochen ist, auch keine Krankheit ist“ völlig in mich aufgesaugt. Das hielt dann an, bis ich in der Facharztausbildung zum orthopädischen Teil kam.

Da begegnen einem reihenweise Menschen, die im Grunde ähnliche Probleme haben, wie die Patienten in der Inneren Medizin. Und wie in der Inneren Medizin die Pillen, so hat man auch in der Orthopädie wieder nur ein Werkzeug – diesmal ein Skalpell. Und genauso wenig, wie man mit Pillen heilen kann, kann man heilen, indem man Dinge wegschneidet – zumindest in der Orthopädie.

Und weil es einfach absolut ausreichend Ärzte gibt, die Menschen aufschneiden, war ich der Überzeugung, dass meine Präsenz in der Chirurgie verzichtbar ist und habe mich darauf verlegt herauszufinden, was den Menschen eigentlich fehlt – was also die Störung verursacht hat, die den Schmerz oder die Funktionsstörung erzeugt hat, mit der der Patient in die Praxis kommt.

Es ist zwar IMMER sehr viel aufwändiger, exakt herauszufinden, was die Gesundheit eines Menschen wirklich ‚stört‘, aber dafür kann man auch dauerhafte Lösungen finden und nicht nur Symptome behandeln.

Und nun zur HPU…

Und obwohl ich mich zu dem Zeitpunkt schon mit enorm vielen Varianten der Mitochondrienstörung, genetisch, erworben und toxisch, der Ernährung der Darmsanierung, der Nährstoffmedizin und der Energiemedizin beschäftigt hatte, habe ich doch die erste HPU-Patientin nicht ernst genommen: Damals kam eine Patientin mit dem Online Test vom KEAC in
meine Praxis und meinte, dass sie sich da wiedergefunden hätte.

Nachdem ich mir das angesehen hatte, habe ich ihr damals doch tatsächlich gesagt, dass ich nicht glaube, dass es diese Erkrankung gibt (ich habe mich dann später bei ihr dafür entschuldigt!!)

Und je mehr ich darüber gelesen habe und dann „auf Verdacht“ begonnen habe, meine Patienten auf HPU zu behandeln, desto klarer wurde mir, dass man einige Patienten unmöglich gesund bekommt, wenn man die HPU Therapie nicht sehr exakt und patientenindividuell durchführt.

Ich bin zwar weiter der Überzeugung, dass jede Gesundheitsstörung patientenindividuell ist und sich aus vielen Komponenten zusammensetzt, aber dass HPU bei vielen dieser Störungen eine sehr große ursächliche Rolle spielt ist schlicht nicht mehr von der Hand zu weisen, weshalb ich JEDEM Patienten, dessen Gesundheitsstörung sich zwischen
„Konzentrationsstörung, Neurosensibilität, Hypersensibilität, chronischer Erschöpfung, Infektanfälligkeit, Nahrungsmittelunverträglichkeit, Verdauungsstörungen, Schilddrüsenstörung und manchmal auch nur chronischen Schmerzen (egal welche)“ bewegt, einen HPU Test empfehle.

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