Webinar: Chronische Infektionen bei HPU

Dr. Lars Kurvin live im Interview

In diesem Webinar spricht Dr. Lars Kurvin, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie in München, mit Sonja Schmitzer über chronische Infektionen bei HPU. Diese können massive Beschwerden verursachen.

Das das Thema sehr umfangreich ist, konzentrieren wir uns bei diesem Termin hauptsächlich auf die Fragen:

  • Bin ich betroffen?
  • Wie machen sich chronischen Infektionen bei HPU bemerkbar?
  • Welche Diagnosemöglichkeiten gibt es für die verschiedenen Erreger?
  • Was kann ich tun, wenn ich als HPUler von einer chronischen Infektion betroffen bin?

Beim Live Termin am Dienstag, den 2. März um 18 Uhr, kannst Du im Anschluss an das Interview Deine Fragen an Dr. Lars Kurvin stellen.

Jeder Teilnehmer des Live-Webinars erhält im Anschluss einen Link zur Aufzeichnung.

Die Themen im Detail

Folgende Fragen wird Dr. Lars Kurvin im Webinar klären

  1. Warum haben speziell HPU-Betroffene mit chronisch wiederkehrenden Virusinfektionen zu kämpfen? Ist das überhaupt so? Wo liegt der Unterschied zu anderen Menschen, die die Viren ebenfalls in sich tragen und keinerlei Probleme damit haben?
  1. Wie macht sich eine chronische Infektion bemerkbar? Spürt man das? Was sind typische Erreger und Symptome?
  1. Herpesviren: Welche Diagnoseverfahren gibt es für Herpesviren (Eppstein Barr Virus, Herpes Zoster, Herpes simplex I und II, Cytomegalie)? Wie verlässlich sind sie? Womit diagnostizieren Sie?
  1. Parasiten: Welche Diagnoseverfahren gibt es? Reicht ein Stuhltest aus? Wann sollte man noch an eine Dunkelfeldmikroskopie denken? Parasiten und Leaky Gut, gibt es einen Zusammenhang?
  1. Borrelien: Wie diagnostiziert man sie?
  1. Da es mitunter schwierig ist gesicherte Diagnosen über Parasiten, Viren und Bakterien zu stellen, sollte man sich nicht lieber drauf konzentrieren das Immunsystem aufzubauen?
  1. Funktioniert eine Darmsanierung, solange man Parasiten hat?
  1. Zoonosen: Wie gefährlich sind Haustiere bei der Übertragung von Viren, Bakterien und Parasiten?
  1. Was können HPU-Betroffene gegen chronisch wiederkehrende Virusinfektionen (EBV, CMV und Herpes Simplex) tun? Gibt es eine Möglichkeit die Viren ruhig/er zu stellen bzw. das Immunsystem so zu stärken, dass es diese besser in Schach halten kann? Wenn ja, was lässt sich machen/versuchen?
  1. Das CMV-Virus ist ja bekannt dafür, dass es bei einer Erstinfektion einer Frau in der Schwangerschaft auf das Kind übertragen werden und zu Folgeschäden führen kann. Muss man sich als schwangere Frau oder Frau, die schwanger werden möchte bei starken und chronisch wiederkehrenden CMV-Infektionen diesbezüglich Sorgen machen?

„Nach der Behandlung von mittlerweile über 200 HPU-Patienten weiß ich, dass die Therapie – wenn sie ausführlich erklärt, richtig dosiert und über eine ausreichende Zeit durchgeführt wird – Erfolge zeigt, die auf keinem anderen Weg zu erreichen sind.“

Dr. Lars Kurvin, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit eigener Praxis in München

Dr. Lars Kurvin

Dr. Lars Kurvin

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie in München

Wer?

Dr. Lars Kurvin

  • Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie in München

Sonja Schmitzer:

  • Biotechnologin, Fachjournalistin, Gründerin von HPUandYou

Wann?

Dienstag, 2. März 2021, 18 Uhr

Wo?

Webinar bei Zoom, nach der Anmeldung erhältst Du Deinen persönlichen Einwahllink

Live-Zugang

Erhalte Zugang zum Live-Stream mit Dr. Lars Kurvin und Sonja Schmitzer.

Lars Kurvin über sich

Vorgeschichte

Weil ich die Zusammenhänge verstehen wollte, war mein erster Plan im Studium Facharzt für Innere Medizin zu werden und habe dementsprechend meine Praktika in der Inneren Medizin gemacht. Dort musste ich aber erkennen, dass es zwar viele Diagnostikmethoden gibt, dass es aber praktisch keine echte Hilfe für die erkrankten Patienten gibt.

Es gab zwar allerhand Medikamente, die manche Symptome therapierten, dafür aber wieder andere Symptome hervorriefen und unterm Strich weder die Lebensqualität der Patienten verbesserten und schon gar nicht deren Gesundheitszustand.

Daher schwenkte ich dann zur Neurologie, weil ich hoffte allein mit Händen, Ohren und meinem Gehirn Gesundheitsstörungen erkennen und dann behandeln zu können. Und ja, das ging, man kann in der Neurologie tatsächlich die meisten Erkrankungen ohne technische Hilfsmittel (vielleicht mal abgesehen vom Reflexhammer) sehr exakt diagnostizieren. Aber während meiner zugegebenermaßen überschaubaren Zeit in der Neurologie konnte ich nicht eine erfolgreiche Behandlung eines erkrankten Patienten beobachten.

Also habe ich mich auf die Unfallchirurgie verlegt, weil es eine Möglichkeit war der sinnlosen Pillenschieberei in der Inneren Medizin und der Hoffnungslosigkeit der Patienten in der Neurologie zu entgehen. Knochen gebrochen – Knochen zusammenschraubt, das ist ein schlüssiges Konzept, das mir völlig eingeleuchtet hat. Bald hatte ich die unfallchirurgische Einstellung „Dass alles, was nicht gebrochen ist, auch keine Krankheit ist“ völlig in mich aufgesaugt. Das hielt dann an, bis ich in der Facharztausbildung zum orthopädischen Teil kam.

Da begegnen einem reihenweise Menschen, die im Grunde ähnliche Probleme haben, wie die Patienten in der Inneren Medizin. Und wie in der Inneren Medizin die Pillen, so hat man auch in der Orthopädie wieder nur ein Werkzeug – diesmal ein Skalpell. Und genauso wenig, wie man mit Pillen heilen kann, kann man heilen, indem man Dinge wegschneidet – zumindest in der Orthopädie.

Und weil es einfach absolut ausreichend Ärzte gibt, die Menschen aufschneiden, war ich der Überzeugung, dass meine Präsenz in der Chirurgie verzichtbar ist und habe mich darauf verlegt herauszufinden, was den Menschen eigentlich fehlt – was also die Störung verursacht hat, die den Schmerz oder die Funktionsstörung erzeugt hat, mit der der Patient in die Praxis kommt.

Es ist zwar IMMER sehr viel aufwändiger, exakt herauszufinden, was die Gesundheit eines Menschen wirklich ‚stört‘, aber dafür kann man auch dauerhafte Lösungen finden und nicht nur Symptome behandeln.

Und nun zur HPU…

Und obwohl ich mich zu dem Zeitpunkt schon mit enorm vielen Varianten der Mitochondrienstörung, genetisch, erworben und toxisch, der Ernährung der Darmsanierung, der Nährstoffmedizin und der Energiemedizin beschäftigt hatte, habe ich doch die erste HPU-Patientin nicht ernst genommen: Damals kam eine Patientin mit dem Online Test vom KEAC in
meine Praxis und meinte, dass sie sich da wiedergefunden hätte.

Nachdem ich mir das angesehen hatte, habe ich ihr damals doch tatsächlich gesagt, dass ich nicht glaube, dass es diese Erkrankung gibt (ich habe mich dann später bei ihr dafür entschuldigt!!)

Und je mehr ich darüber gelesen habe und dann „auf Verdacht“ begonnen habe, meine Patienten auf HPU zu behandeln, desto klarer wurde mir, dass man einige Patienten unmöglich gesund bekommt, wenn man die HPU Therapie nicht sehr exakt und patientenindividuell durchführt.

Ich bin zwar weiter der Überzeugung, dass jede Gesundheitsstörung patientenindividuell ist und sich aus vielen Komponenten zusammensetzt, aber dass HPU bei vielen dieser Störungen eine sehr große ursächliche Rolle spielt ist schlicht nicht mehr von der Hand zu weisen, weshalb ich JEDEM Patienten, dessen Gesundheitsstörung sich zwischen
„Konzentrationsstörung, Neurosensibilität, Hypersensibilität, chronischer Erschöpfung, Infektanfälligkeit, Nahrungsmittelunverträglichkeit, Verdauungsstörungen, Schilddrüsenstörung und manchmal auch nur chronischen Schmerzen (egal welche)“ bewegt, einen HPU Test empfehle.