Warum Bitterstoffe so wertvoll sind

18. Mai. 2022 | 0 Kommentare

Wie du mit der HPU von Bitterstoffen profitierst

 

Die Geschmacksrichtung bitter zaubert den wenigsten Menschen ein Lächeln ins Gesicht. Meist vermeiden wir Nahrungsmittel, die einen bitteren Nachgeschmack haben – dabei sind bitter schmeckende Pflanzenstoffe insbesondere für uns „modernen“ Menschen ein wichtiger Grundbaustein für unsere Gesundheit.

 

Aber was sind Bitterstoffe denn überhaupt?

Bitterstoffe kommen in vielen verschiedenen Gewächsen vor und sorgen dafür, dass Pflanzen vor Schädlingen (z.B. Schnecken) geschützt bleiben. Manch andere Tiere fressen instinktiv bittere Kräuter, da sie deren heilende Wirkung spüren. Bei uns Menschen ist das allerdings nicht mehr der Fall, da unsere Geschmacksknospen aufgrund der Zugabe von Zusatzstoffen in Lebensmitteln auf süß und salzig programmiert sind.

„Was bitter im Mund, ist dem Magen gesund.“

Ein altes Sprichwort besagt, dass gegen so manches Gesundheitsproblem ein „Bitterkraut“ gewachsen ist. Hinter dem Begriff „Bitterstoffe“ verbergen sich jodch eine ganze Menge unterschiedlicher Substanzen. Dementsprechend ist auch die Wirkung jeder einzelnen Pflanze unterschiedlich. Allgemein kann man jedoch sagen, dass sich der Verzehr von bitteren Nahrungsmitteln einen positiven Einfluss auf die gesamte Verdauung hat. 

Störfaktor „bitter“:

Die Lebensmittelindustrie hat ziemlich rasch erkannt, dass man mit süßen und salzigen Nahrungsmitteln bei Konsumenten besser punkten kann als mit bitteren. Dementsprechend wurden die meisten Bitterstoffe aus vielen Gemüsesorten herausgezüchtet, um diese dem Verbraucher schmackhafter zu machen. Dieser erhebliche Verlust an Bitterstoffen, schadet unserer Gesundheit allerdings mehr, als uns bewusst ist.

 

Schon vor Tausenden von Jahren galten Bitterkräuter als Universalheilmittel zum Gesundbleiben und Gesundwerden. Kein Wunder, wenn man sich ansieht, was sie alles können:

 

  1. Verbesserte Verdauung:

Schon beim Kauen der Bitterstoffe im Mund kommt unsere Verdauung in Gang. Sobald unsere Zunge die bittere Geschmacksrichtung wahrnimmt, beginnen unsere Verdauungssäfte ihre Arbeit. So werden über neurale und hormonelle Prozesse die Produktion des Magensaftes, der Gallenflüssigkeit und des Bauchspeicheldrüsensekrets angekurbelt. Darüber hinaus wird unser Leberstoffwechsel angeregt und die Verdauung von Makronährstoffen (Proteine, Fette, Kohlenhydrate) positiv beeinflusst.

 

  1. Stärkung des Immunsystems:

Unser Darm ist der Hauptsitz unseres köpereigenen Immunsystems. Bitterstoffe bewirken ein Zusammenziehen und Ausdehnen der Darmschleimhaut (verbesserte Peristaltik), was dafür sorgt, dass Krankheitserreger, Gifte und Nahrungsreste schneller ausgeschieden werden.

Wenn also unsere Verdauung durch die bitteren Stoffe verbessert wird, profitieren auch unsere Abwehrkräfte davon.

 

  1. Bye Bye Heißhungerattacken:

Wenn wir bittere Nahrungsmittel verzehren, schlagen unsere Geschmackrezeptoren im Mund evolutionsbedingt Alarm. Das ist darauf zurückzuführen, dass die meisten giftigen Pflanzen bitter schmecken, was dafür sorgt, dass der Körper das Hormon Cholecystokinin ausschüttet und wir dadurch den Appetit verlieren. Bitterstoffe fungieren also als natürliche „Essbremse“ zum Schutz vor einer Vergiftung durch Pflanzen. Dass wir bei Heißhungerattacken auf Fast Food oder zuckerhaltigen Lebensmitteln viel eher zu Chicoree, Rucola oder Grapefruit greifen sollten, klingt vielleicht zunächst paradox, die Wirkung spricht jedoch für sich. Hast du es schon einmal ausprobiert?

 

  1. Bitterstoffe und Leber:

Unsere Leber ist normalerweise in der Lage, kleine Schädigungen problemlos auszugleichen. Unser moderner Lifestyle verlangt allerdings täglich eine Menge von der Leber ab. Durch die Zufuhr von bitter schmeckenden Kräutern und Nahrungsmitteln wird nicht nur die Funktion der Leber verbessert. Auch das Hilfsorgan Galle profitiert von den wertvollen Bitterstoffen, was sich positiv auf die Ausscheidung von Giftstoffen und Stoffwechselabfällen auswirkt.

 

  1. Balance für das Nervensystem:

Die durchblutungsanregende und herzstärkende Wirkung von Bitterstoffen wirken sich besonders günstig auf Schwächezustände aus. Bitterstoffe haben die Fähigkeit den Sympathikus/Parasymphatikus anzuregen und somit unseren Organen Energie zu schenken. Des weiteren optimieren Bitterstoffe die Verdauung und Ausscheidung und sorgen somit für eine verbesserte Regeneration, was auch unserer Seele gut tut.

 

Bitterstoffe bei HPU:

Als (unbehandelter) HPUler ist man meist von einem Magensäuremangel betroffen. Zurückzuführen ist das auf ein Vitamin-B6-Defizit, wofür die veränderten Stoffwechselvorgänge im Körper eines HPUlers verantwortlich sind. Wenn aufgrund der HPU und eines Vitamin-B6-Mangels zu wenig von dem Hormon Gastrin entsteht, kann folglich nicht genug Salzsäure gebildet werden.

Mit dem Verzehr von bitteren Nahrungsmitteln oder die Einnahme von Bitterkräutern zu jeder Mahlzeit wird die Produktion der Salzsäure, die im Magen gebildet wird, erhöht und wir können dadurch unsere Nahrung (insbesondere Eiweiß) besser verdauen.

Auch bei den HPU-typischen Heißhungerattacken können Bitterstoffe Abhilfe schaffen, indem sie den Blutzucker regulieren und dabei das Verlangen nach Kohlenhydraten oder zuckerhaltigen Lebensmitteln dämpfen.

Der nicht optimal ablaufende Stoffwechsel von HPUlern kann (neben der Einnahme der HPU-Basis-Therapeutika) auch mit Hilfe von Bitterstoffen angekurbelt werden. Zwar zaubern Bitterstoffe im Gegensatz zu Süßem kein Entzücken auf das Gesicht, jedoch fördern sie die Verdauung durch die vermehrte Produktion von Gallenflüssigkeit und Insulin, was wiederum die Leber bei der Entgiftung unterstützt und somit den gesamten Stoffwechselumsatz erhöht.

 

Um unserer Gesundheit also etwas Gutes zu tun, sollten wir mehrmals pro Woche zu „bitteren“ Nahrungsmitteln greifen. Besonders viele liefern diese Lebensmittel:

    • Grapefruit
    • Kohlsprossen
    • Cranberry
    • Endiviensalat
    • Amaranth
    • Löwenzahn
    • Fenchel
    • Radicchio
    • Oliven
    • Rucola

Bitterstoffe als Nahrungsergänzungsmittel

Wer nicht immer die Möglichkeit hat, bitter schmeckende Lebensmittel in seinen Alltag zu integrieren, kann auf Bitterstoffe in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zurückgreifen. Vor einer Mahlzeit eingenommen regulieren sie den Appetit und bereiten den Verdauungstrakt auf die bevorstehende Verdauungsarbeit vor. Aber auch während einer Heißhungerattacke sind Bitterstoffe (in Form von Tropfen) eine gute Hilfe, um die Lust auf Süßes zu nehmen. Nach dem Essen können Bitterstoffe noch dabei helfen, Völlegefühle oder Bauchschmerzen zu lindern.

 

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