Glutenfrei – muss das wirklich sein?
„Glutenfrei ernähren sollte sich nur, wer tatsächlich eine Zöliakie hat. Bei Patienten mit dieser Autoimmunerkrankung löst das Klebeeiweiß eine chronische Entzündung der Dünndarmschleimhaut aus.“ Dieses Zitat stammt aus einem Artikel der „Welt“ mit dem Titel „Glutenfrei-Trend nervt selbst Betroffene“ vom Februar 2017. Stimmt das wirklich? Ist Gluten für alle Menschen ohne Zöliakie, einer genetisch bedingten Glutenunverträglichkeit, ungefährlich?
„Glutenfrei“ ist untrüglich zu einer Art Ernährungstrend geworden, auf den die Industrie mit massenweisen glutenfreien Artikeln reagiert hat. Auch HPUlern wird eine glutenfreie Ernährung empfohlen – ganz besonders denen, die unter Hashimoto Thyreoiditis leiden. Warum eigentlich?

Emils soziale Probleme nehmen zu

Das zweite Schuljahr wird für Emil und seine Familie zum Spießrutenlauf. Überraschenderweise bekommt er eine neue Lehrerin, die wenig bis kein Verständnis für ihn und seine Besonderheiten zeigt. Die sozialen Auffälligkeiten treten immer mehr in den Vordergrund. Emil verweigert teilweise den Schulbesuch. Auch seine bisher sehr guten schulischen Leistungen sacken deutlich ab. Andere Eltern verbieten ihren Kindern, Emil zu Geburtstagen oder zum Spielen einzuladen.

Kannst Du ausreichend methylieren?

Wir HPUler kennen das Phänomen kleiner Störungen mit großen Auswirkungen nur zu gut: Eigentlich ist nur unser Häm ein bisschen defekt, aber die Auswirkungen im Körper können enorm sein!

Ganz ähnlich ist das bei unserer Fähigkeit Methylgruppen herzustellen.

Ähnlich wie Häm sind auch Methylierungsreaktionen ein zentraler Baustein für unseren Stoffwechsel. In jeder Körperzelle geschieht eine solche Methylierung tausendfach pro Sekunde – denn ohne diese Methylierungsreaktionen wäre eine normale Zellfunktion nicht möglich.

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